Der 'White Screen of Death' ist einer der häufigsten WordPress-Fehler. Die Website zeigt nur eine weiße Seite — kein Inhalt, keine Fehlermeldung. Hier findest du die häufigsten Ursachen und wie du sie behebst.
Der sogenannte „White Screen of Death" ist einer der frustrierendsten Fehler, die WordPress-Betreibern passieren können. Die Website zeigt nur eine leere weiße Seite — kein Inhalt, keine Fehlermeldung, kein Hinweis auf die Ursache. Oft ist auch der Login ins Backend nicht mehr möglich.
Die häufigsten Ursachen
In den meisten Fällen steckt eines dieser drei Probleme dahinter:
- Ein fehlerhaftes Plugin, das nach einem Update nicht mehr kompatibel ist
- Ein Theme-Konflikt, ausgelöst durch eine Aktualisierung
- Ein überschrittenes PHP-Memory-Limit, wenn die Website zu viele Ressourcen benötigt
Schritt 1: Plugins deaktivieren
Der schnellste Weg zur Diagnose ist das Deaktivieren aller Plugins per FTP. Dazu navigierst du ins Verzeichnis /wp-content/plugins/ und benennst den Ordner plugins in plugins_deaktiviert um. Wenn die Website danach wieder lädt, liegt die Ursache bei einem Plugin. Aktiviere sie nacheinander wieder, bis der Fehler erneut auftritt — so findest du den Übeltäter.
Schritt 2: Theme wechseln
Falls Plugins nicht das Problem sind, liegt es möglicherweise am Theme. Im Verzeichnis /wp-content/themes/ benennst du dein aktives Theme um — WordPress fällt dann automatisch auf ein Standard-Theme zurück.
Schritt 3: Memory Limit erhöhen
Wenn die Seite nach langen Ladezeiten weiß wird, ist das oft ein Speicherproblem. In der Datei wp-config.php fügst du folgende Zeile ein:
define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');
Schritt 4: Debug-Modus aktivieren
Um die genaue Fehlermeldung zu sehen, aktivierst du den WordPress-Debug-Modus in der wp-config.php:
define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);
Die Fehler werden dann in der Datei /wp-content/debug.log gespeichert.
Langfristige Lösung: Wartung oder Wechsel
Ein White Screen of Death ist oft ein Symptom eines tieferliegenden Problems: zu viele Plugins, veraltete Versionen, schlechte Hosting-Konfiguration. Wer regelmäßige Probleme mit WordPress hat, sollte ernsthaft überlegen, ob ein Wechsel auf eine wartungsärmere Lösung sinnvoll ist. Statische Websites haben dieses Problem schlicht nicht.
Über den Autor
Dima — d1ma
Ich helfe lokalen Unternehmen seit über 10 Jahren dabei, bei Google sichtbar zu werden und mehr Anfragen zu bekommen — durch SEO-Wissen aus eigenen Projekten, nicht aus Lehrbüchern.
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